Bist du ein hoffnungsloser Fall?

Dieses Thema ist ernst. Um nicht zu sagen existenziell. Denn es gibt Menschen, die betrachten sich als einen hoffnungslosen Fall.
Sie haben schon zig Seminare besucht, Bücher gelesen oder Therapien gemacht, aber ihr grundlegendes Lebensthema verfolgt sie immer noch.
Oder sie haben allerlei Methoden ausprobiert, aber keine hat wirklich nachhaltig funktioniert.
Sie sehen, wie andere Menschen sich verändern und Erfolge verzeichnen, sind aber zutiefst davon überzeugt, dass das für sie nicht möglich ist, denn sie sind so anders.

Gehörst du zu diesen Menschen? Gibt es mindestens einen Lebensbereich, indem oben genannte Punkte auf dich zutreffen?

Es ist ein Teufelskreis: immer mal wieder unternimmst du Anläufe, doch etwas zu verändern, aber nach kurzer Zeit gibst du enttäuscht auf.

Du buchst Kurse – und springst wieder ab.
Du vereinbarst einen Termin beim Arzt, Heilpraktiker oder Osteopathen – und lässt sie verstreichen.
Du bist kurz davor, dir einen Coach, Berater oder Psychologen zu suchen – und machst doch wieder einen Rückzieher.

In dir tobt ein Konflikt: einerseits leidest du, bist unzufrieden und sehnst dich nach Veränderung. Andererseits bist du zutiefst davon überzeugt, dass dir eh niemand helfen kann und all die phänomenalen Methoden dieser Welt bei allen anderen funktionieren, aber nicht bei dir.
Manchmal bist du verzweifelt und hoffnungslos. Vor allem aber wächst in dir eine unerklärliche Aggression. Weil es da draußen nicht wirklich einen Schuldigen für dein Dilemma gibt, richtest du diese Aggression nicht selten nach innen – gegen dich selbst.
Letztendlich bleibt nur eine mögliche Erklärung für dieses Schlamassel: Mit dir kann etwas nicht stimmen.

Hinter erfolglosen Anläufen, abgebrochenen Kursen und dem Gefühl, so „anders“ zu sein verbirgt sich eine einzige fundamentale Ursache:

Das Gefühl, nicht genug zu sein und es nicht verdient zu haben.

Geht da was in Resonanz mit dir?

Dann habe ich eine gute und eine schlechte Nachricht für dich.
Die Gute zuerst: Es gibt eine Möglichkeit, aus diesem Teufelskreis auszusteigen. Denn in dem Moment, in dem du erkennst, dass deine Überzeugen („Mit mir stimmt was nicht, ich bin nicht gut genug“) deine äußere Realität kreieren, hältst du den Schlüssel zu tiefgreifender Veränderung in der Hand.
Die schlechte Nachricht: Dieser Weg ist streckenweise unbequem und erfordert radikale Ehrlichkeit dir selbst gegenüber. Deine Selbstgeißelung muss ein Ende haben und damit auch deine Zeit in der Komfortzone, die da lautet „mir ist eh nicht zu helfen“.

Bist du bereit, dich aufzumachen, um dein Sein auf fundamentalste Weise anzuerkennen und zu wertschätzen?
Bist du bereit, Selbsthass und Selbstkritik aus deinem Leben zu verbannen?
Bist du bereit, dir selbst das Maß an Respekt, Wertschätzung und Mitgefühl entgegenzubringen, dass dir von Natur aus zusteht?

Ja?

Prima! Dann lass uns die ersten Schritte tun.

Und nein, hier bekommst du nicht die fünf Schlüssel, die dieses Thema über Nacht auflösen. Ich verspreche dir nicht, dass ich es einfach für dich wegzaubern werde und verrate dir auch nicht den magischen Trick, der dieses Muster ohne dein Zutun verschwinden lässt.

Stattdessen bekommst du von mir Werkzeuge und Unterscheidungen, die du anwenden kannst, um aus der Machtlosigkeit in die Selbstbestimmung zu kommen:

Erster und wichtigster Schritt:

Mach dir klar, dass dein Erleben im Außen das Ergebnis tiefsitzender Überzeugungen über dich selbst ist. Du bist weder von Gott gestraft noch eine missglückte Kreation desselben. Deine bisherigen Erfahrungen sind das Ergebnis unbewusster Muster und Glaubenssätze – nicht andersherum. Diesen kausalen Zusammenhang zu verstehen ist essentiell.

Zweiter Schritt:

Entlarve deine persönliche Story. Was ist deine individuelle Version der „Nicht gut genug“ Geschichte? Wann hast du entschieden, dass mit dir etwas falsch ist? Warum glaubst du, es nicht verdient zu haben? Welche Schauermärchen erzählst du dir in den Tiefen deines Unterbewusstseins über dich selbst?

Dritter Schritt:

Gewinne Abstand zu diesen inneren Stimmen und erkenne an, dass es nur Gedanken sind. Sie haben per se weder Kraft noch Macht über dich. Verwende an dieser Stelle sehr gerne mein Lieblingstool (kleines Geschenk an dich aus der Spread your Wings Mediathek 😉). Du musst MeisterIn deiner Gedanken werden! Du kannst sie nicht kontrollieren, aber du kannst lernen, sie zu meistern.

Vierter Schritt:

Triff die Entscheidung, diese alten Muster hinter dir zu lassen und Selbsthass und Schuldgefühle für immer zu verabschieden. Es ist die Kraft deiner Entscheidung und der Grad deiner Entschlossenheit, die über dein weiteres Schicksal bestimmen. Tue diesen Schritt sehr bewusst.

Fünfter Schritt:

Wähle etwas Neues. Wähle, von jetzt an gesund, glücklich, erfolgreich, zufrieden zu sein oder was auch immer aktuell für dich den meisten Wert hat. Wähle es und setze es um.

Es wird ein Prozess sein und du wirst dich selbst immer wieder daran erinnern müssen. Aber der Weg lohnt sich, versprochen. Und die Transformation ist möglich. Auch für dich. Obwohl oder gerade, weil du so anders bist.

Herzlichst,
deine Carolin

P.S.: Wenn du dir Unterstützung bei der Umsetzung wünschst, schau mal hier.

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2 comments

  • Marlies Graber-Jordan

    danke Carolin da ist was wahres dran, bewegt mich.
    vorallem das immer wieder anfangen, abbrechen ……..ist sehr Energieraubend. Das dranbleiben, Ausdauer……..Oder will ich gar nichts ändern?

  • Monika Breitinger

    Hallo Carolin,

    oh ja, das kenne ich sehr gut. Dieses Gefühl ich und nichts ist gut genug. Dieses ich-muss-immer-perfekt-sein-Gefühl. Ich häufe zwar permanent Wissen an, schaffe es aber nicht oder nur ungenügend dies auch in die Tat umzusetzen. Das kostet sehr viel Kraft und Energie und tut vor allem einem, nämlich mir auf die Dauer nicht gut.

    Der leiseste vermeintliche”Windhauch” von außen lässt mich in mein Schneckenhaus zurückziehen…

    Danke für deine Impulse.