Deine Berufung wartet auf dich!

Deine Berufung wartet
Stell’ dir vor, du wachst Montag morgens auf, öffnest die Augen, siehst schon die ersten Sonnenstrahlen durch’s Fenster blitzen – und dein Herz beginnt vorfreudig schneller zu schlagen. Vor dir liegt eine neue Arbeitswoche und du kannst es kaum erwarten, endlich loszulegen. Du hast so viele Ideen und Projekte, die darauf warten das Licht der Welt zu erblicken.
Dein Terminkalender ist gefüllt mit einigen Kundenterminen, in denen du einen enormen Mehrwert in den Alltag dieser Menschen bringst. Immer wieder auf’s Neue spürst du, wie sehr du ihnen helfen und neuen Möglichkeiten eröffnen kannst. Ein Treffen mit einer Kooperationspartnerin, ein Interview sowie ein Telefonat mit deiner Erfolgspartnerin bringen Abwechslung in deinen Wochenplan.
Deine Assistentin nimmt dir viele kleine Zeitfresser ab, damit du dich auf das konzentrieren kannst, was du am liebsten tust. Und dann ist da noch viel Zeit für dein Hobby, deinen Sport, Spazierengehen, Lesen oder Freundinnen treffen.

Klingt zu schön, um wahr zu sein?!

Was ich dir gerade beschrieben habe ist mein Alltag. Und ich kenne noch einige andere Menschen, denen es ähnlich geht (erfreulicherweise werden es immer mehr :-)).

So fühlt es sich an, wenn man seine Berufung lebt.

Jetzt sagst du vielleicht: “Ja toll, Carolin, dass das bei dir so ist. Ich kann das nicht von mir behaupten. Mein Brotjob macht mir schon lange keinen Spaß mehr, aber irgendwoher muss das Geld ja kommen. Außerdem habe ich keine Ahnung, womit ich sonst meine Brötchen (oder Smoothies) verdienen sollte. Ich kann ja nichts Besonderes.”.

Und weißt du was? Ich war genau am gleichen Punkt vor sechs Jahren.
Und soll ich dir noch was verraten? Ich habe meine Bestimmung gefunden, weil ich danach gesucht habe – nicht, weil das Universum es mit mir besser meinte als mir dir.

Was ich allerdings damals nicht wusste: meine Berufung war die ganze Zeit schon da. Versteckt und verborgen tief in mir drin. Darum liegt zwischen meinem damaligen und meinem heutigen Leben auch sehr viel Ausmisten, Freischaufeln und Aufpolieren. Es war ein Prozess, diesen Schatz zu finden, an die Oberfläche zu bringen und zu öffnen.

Aus irgendeinem Grund (siehe unten) brauchen wir Menschen immer erst einen mehr oder weniger dramatischen Weckruf ehe wir unsere Brotjob-Komfortzone verlassen und uns aufmachen, unsere Berufung zu finden. Ich kenne inzwischen echt viele Menschen, die “ihr Ding” gefunden haben, ein selbstbestimmtes Leben führen und auch noch gut davon leben können. Doch kaum einer von ihnen hat diesen Schritt freiwillig getan. Auslöser für die Neuorientierung war fast immer ein Burnout, eine Krankheit oder eine Kündigung (bei mir selbst war’s ja genauso).
Erfreulicherweise bemerke ich, dass sich das gerade ändert. Immer mehr (vor allem junge) Menschen setzen ihre Prioritäten anders und beanspruchen für sich, ein absolut erfülltes Leben zu führen.

Gehörst du auch dazu? Oder eher zur alten Riege (Ü30 ;-)), die noch am Sicherheitsjob festhält?

Im Grunde genommen ist es egal. Meine Botschaft ist für alle gleich:
Deine Berufung liegt in dir. Und sie wartet darauf, dass du sie endlich zu Tage förderst, bestaunst, aufpolierst und der Welt zeigst!

Dass du sie noch nicht gefunden hast, liegt nicht daran, dass sie nicht da ist. Vielmehr hast du noch nicht entschlossen genug danach gesucht oder dir noch nicht die richtigen Tools zum Ausbuddeln geholt (wenn du ein Haus bauen willst, fängst du ja auch nicht an mit den Händen zu graben, oder?).

Was willst du wirklich?
Möchtest du weiterhin im Hamsterrad strampeln und deine Energie für die Ziele anderer Menschen oder Unternehmen verbrauchen?
Oder willst du das Geschenk zum Vorschein bringen, dass du wirklich bist und Tag für Tag über deine bisherigen Begrenzungen hinaus wachsen und dir das Leben deiner Träume verwirklichen?

Vermutlich kenne ich deine Antwort.
Doch was hält dich ab?

Aus meiner Erfahrung gibt es genau zwei Hindernisse, wenn es darum geht, deine Berufung zu leben:
1. Bequemlichkeit (man könnte es auch mangelnde Entschlossenheit nennen)
2. Angst

Was du dagegen tun kannst?

Hier gibt es eine gute und eine schlechte Nachricht. Die schlechte lautet: es wird niemand für dich tun. Soll heißen: wenn du dich nicht aktiv aufmachst, neue Wege zu gehen und deine Berufung zu suchen, wird sie dir vermutlich für immer verborgen bleiben. Sie ist ein sehr, sehr kostbarer Schatz. Du musst dich als würdig erweisen, damit sie sich dir offenbart (damit meine ich: du musst es ernst meinen).
Wobei wir schon bei Punkt 1 sind, deiner Bequemlichkeit. Es ist deine freie Wahl: möchtest du etwas verändern oder nicht? Hier gibt es keine richtige oder falsche Antwort, sondern nur einen Zeitpunkt an dem du merkst: Hell, yes! Jetzt muss sich wirklich etwas verändern!

Stelle dir diese Fragen, um Klarheit zu bekommen:
Wenn ich so weiter mache wie bisher, wie wird mein Leben in fünf Jahren sein? In zehn Jahren?
Wenn ich so weiter mache wie bisher, wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich etwas ändern wird?

Du wirst deine eigenen Antworten finden und du wirst wissen, was sie zu bedeuten haben.

Solltest du für dich merken, dass jetzt die Zeit reif ist, deine Berufung zu leben, dann triff JETZT eine ganz bewusste, kraftvolle Entscheidung. Sie könnte lauten:
“Ich entscheide mich jetzt, ab sofort alles dafür zu tun, meine Berufung zu finden und in die Tat umzusetzen.”
Punkt. Nicht mehr, vor allem aber auch nicht weniger.

Und dann kommt Hindernis Nummer zwei ins Spiel: die Angst.

Nachdem ich in meinem Blog schon sooo viel über dieses Schreckgespenst und den konstruktiven Umgang damit geschrieben habe (hier zum Beispiel, hier oder hier), fasse ich mich an dieser Stelle kurz.

Frag’ dich mal ehrlich: Was wäre das Schlimmste, das passieren könnte?
Und wenn das eintritt, was wäre daran das Schlimmste?
Und dann?

Es ist wichtig, dass du das Steuerrad deines Lebens wieder selbst in die Hand nimmst und nicht unkontrolliert deinen Emotionen überlässt. Wenn du ehrlich zu dir selbst bist, wirst du feststellen, dass eigentlich gar nichts wirklich Schlimmes passieren kann.
Klar, du könntest Geld verlieren, das du investiert hast. Aber ganz ehrlich: wenn du einmal das Mindset einer Unternehmerin hast, dann weißt du, dass du jederzeit Geld kreieren kannst. Egal, wie die Umstände sind und egal, wie alt du bist.
Es könnte auch sein, dass es länger dauert als geplant bis du mit einer Selbstständigkeit erfolgreich bist. Hey, das ist doch kein Beinbruch. Wenn das Geld wirklich knapp wird, suchst du dir eben einen Teilzeitjob und nimmst dir mehr Zeit für den Business-Aufbau (der Fokus ist dann – anders als jetzt – jedoch ganz klar auf deinem Business). Oder du leihst dir Geld oder, oder, oder.
Vielleicht würden auch Familie und Freunde dir blöde Fragen stellen. Ok. So what?

Was ist deine persönliche Horrorvorstellung? Und was wäre das schlimmste daran?

Wenn du mich ein bisschen kennst, weißt du, dass ich dich immer wieder herausfordere, wirklich ehrlich zu dir selbst zu sein. Es geht um dich und dein Leben. Du kannst allen anderen etwas vormachen, aber bitte nicht dir selbst.

Also was willst du wirklich?
Ist jetzt die Zeit, dafür zu gehen?

Alles Liebe,
deine Carolin

 

Authentisch selbstbewusst