Läufst du vor dem Geld davon?

Wenn du diese Überschrift liest, denkst du vielleicht: „Spinnt sie?! Ich lauf doch nicht vorm Geld davon, ich will doch mehr davon haben!“.
Meine Erfahrung ist: Wenn du – gefühlt – nicht genug Geld hast, dann läufst du davor weg. Lass mich dir erklären, was ich damit meine.

Dass dein Geldfluss etwas mit Energie zu tun hat, ist dir nicht neu. Dass du vermutlich den ein oder anderen Glaubenssatz hast, der dich davon abhält, in der Fülle zu leben wahrscheinlich auch nicht. Doch heute geht es um einen anderen Aspekt.

Geld, das sind nicht einfach nur Scheine, die man im Portemonnaie hat oder nicht oder Zahlen auf dem Bankkonto. Geld kommt nicht alleine, sondern es will gepflegt, gehütet und gewirtschaftet werden. Und spätestens beim letzten Wort stellen sich dir die Nackenhaare auf.
Denn du hast nie gelernt, proaktiv auf Geld zuzugehen und mit Durchblick zu wirtschaften. Und selbst, wenn du in Schule, Ausbildung oder Studium irgendwann mal die Grundlagen der Buchhaltung gepaukt hast, hast du diese Theorie nie auf deine eigenen Finanzen übertragen. Stimmt’s?

Du läufst vor dem Geld davon.

Hier ein paar Fragen, die dir helfen, deiner Geld-Flucht auf die Schliche zu kommen:

  • Beschäftigst du dich aktiv mit deinen Finanzen, Versicherungen und Steuerangelegenheiten?
  • Weißt du genau, wieviel du jeden Monat ausgibst und einnimmst?
  • Schaust du dich aktiv nach zusätzlichen Verdienstmöglichkeiten und Anlageformen um?
  • Führst du gerne Gespräche mit deinem Steuer- oder Vermögensberater oder deiner Bank und bemühst dich, zu lernen und zu verstehen, worum es geht?

Oder schiebst du all das lieber beiseite? Verdrängst es oder überlässt es deinem Partner?
Falls letzteres auf dich zutrifft, schiebst du Geld energetisch weg von dir. Und kannst jetzt selbst ermessen, wie vehement.
Auf einer Skala von 0 (= völlige Verdrängung und Ablehnung) bis 10 (= absolut bewusster und proaktiver Umgang mit Geld und Finanzen) – wie gerne und aktiv kümmerst du dich um dein Geld?

Im Grunde genommen ist es ganz einfach:

Wenn du mehr Geld haben willst, musst du aktiv drauf zu gehen.

Wie das geht, dazu gebe ich dir im Folgenden ein paar Ideen.

 

1. Geld braucht einen Platz bei dir

Geld kann zu dir fließen, wenn du ihm Raum bietest, bei dir zu landen. Das mag im ersten Moment etwas esoterisch für dich klingen. Aber glaub mir, hier geht es um glasklare bodenständiges Wirtschaften.

Ist in deinem Portemonnaie Platz für Geld oder ist es vollgestopft mit allen möglichen Zetteln, Bonuskarten und U-Bahn Tickets?
Ein ganz einfacher erster Schritt, den du tun kannst ist, deinen Geldbeutel auszumisten. Dort gehört nichts anderes rein als Geld und deine wichtigsten Kredit- und EC Karten. Der ganze andere Rest fliegt raus. Gewöhne dir an, dein Portemonnaie frei von Krimskrams zu halten (und diese ganzen Bonus-Karten, brauchst du die wirklich?).

Und wie sieht es in deiner Konto-Landschaft aus? Hast du eine klare Struktur darin und Sparkonten für die verschiedenen Zwecke? Oder läuft alles über dein Girokonto und du wunderst dich, dass du komplett den Überblick verlierst?
Schaffe dir eine übersichtliche Struktur, die mindestens die folgenden Konten beinhaltet:

  • Privates Girokonto
  • Privates 10 % Konto (das wird nicht angerührt, sondern wächst vor sich hin!)
  • Privates Sparkonto (für größere Anschaffungen wie Auto, Urlaub etc.)
  • Play-Konto (davon gönnst du dir deinen Spaß wie Hobbies oder Shoppen)

Und falls du selbstständig bist zusätzlich:

  • Business Girokonto
  • Konto für Steuerrücklagen
  • Business Sparkonto (für größere Investitionen wie Mentoring, neue Webseite etc.)

Außerdem solltest du feste Zeitpunkte für deinen Finanzcheck festlegen. Zum Beispiel könntest du immer am Tag nachdem dein Gehalt überwiesen wurde einen Teil des Geldes (nach einem vorher festgelegten Prozentsatz) auf die verschiedenen Konten überweisen (dann kannst du es schon mal nicht ‚unbeabsichtigt‘ und ‚versehentlich‘ ausgeben). Wenn du ein eigenes Business hast, solltest du ebenfalls zu festgelegten Terminen deine Finanzen checken und die Einkommensverteilung vornehmen (ich mache das jeden Montag).

Du brauchst einen Überblick

Über dieses Thema wurde schon so viel geschrieben und gesprochen, dass ich mich an dieser Stelle ganz kurz fasse. Es ist aber so essentiell, dass ich dich dringend dazu einladen möchte, diesen Aspekt zu beherzigen. Du musst genau wissen, wieviel Geld du monatlich brauchst und wieviel rein kommt.

Gewöhne dir an, alle 6 Monate deine Ausgaben detailliert aufzulisten. Angefangen bei Miete, Lebensmitteln, Kleidung über Kredite, Versicherungen bis hin zu Urlauben, Seminaren und Freizeitaktivitäten. Jährliche Zahlungen brichst du auf den monatlichen Anteil herunter. Dann schlägst du noch einen Puffer von 20% drauf und natürlich einen Anteil, den du sparen möchtest (mindestens 10%).
Wenn du das zum ersten Mal machst, wirst du vermutlich schockiert sein darüber, wieviel Geld du tatsächlich brauchst bzw. gerne zur Verfügung hättest. Das ist der Grund, warum die meisten Menschen es nicht tun. Es ist aber absolut wichtig, diese Zahl zu kennen, denn nur dann weißt du, wieviel du kreieren musst, um dir deinen angestrebten Lebensstil leisten zu können.

Ebenso musst du natürlich Klarheit darüber haben, wieviel du einnimmst. Wenn du angestellt bist mit einem festen Gehalt ist das recht einfach. Als Selbständige/r machst du immer am Monatsanfang einen Cashflow-Check des Vormonats. Vergiss nicht, auch Mieteinnahmen oder Zinserträge und ähnliches miteinzubeziehen.

Lerne mehr über Geld

Es mag vielleicht nicht dein liebstes Thema sein und du musst auch nicht zum Finanz-Freak oder Börsen-Mogul werden. Aber du brauchst ein grundlegendes Verständnis davon, wie unser Finanz- und Steuersystem funktioniert. Lese Bücher, höre Vorträge, schaue Webinare und vor allen Dingen, sprich mit Leuten, die eine Ahnung von diesen Themen haben.
Investiere jährlich in zwei Beratungsgespräche mit deinem Steuerberater (über den Unterschied zwischen einer Investition und einer Ausgabe erfährst du hier mehr). Gehe aktiv auf wohlhabende Menschen und erfolgreiche Unternehmer in deinem Umfeld zu und bitte sie, dir zu erzählen, worauf es ankommt und was sie dir raten würden.
Scheue dich nicht, einfach mal Termine bei verschiedenen Banken zu machen und dir ihre Angebote für dich erklären zu lassen (bezüglich Konten, Anlageformen, Krediten etc.).

Geld kommt nur dann zu dir, wenn du gut damit umgehen kannst. Was andernfalls passiert, kann man schön bei den vielen tausend Lotto-Gewinnern sehen, die ein Jahr nach ihrem Gewinn am selben Punkt standen, wo sie vorher waren oder sogar noch schlechter. Wenn du mehr Geld haben willst, musst du mit mehr Geld sinnvoll wirtschaften können. Also lerne das zuerst, dann kann das Geld kommen.

Gewöhne dich an Wohlstands-Energie

Im ersten Moment würden wohl die meisten Menschen von sich behaupten, dass sie gerne reich und wohlhabend wären. Aber stimmt das wirklich?

Überprüfe für dich, wie es dir geht, wenn

  • du in einem sehr teuren Restaurant sitzt
  • du in einem 5 Sterne Hotel übernachtest
  • du in einem Porsche oder Ferrari fährst
  • du einen Zwei Karat Diamant Ring am Finger trägst
  • du First Class fliegst

Es geht nicht darum, ob das jeweils Dinge sind, die für dich erstrebenswert sind. Aber all das sind Zeichen von Wohlstand und meine Frage an dich ist:
Bist du bereit, soviel Wohlstand zu empfangen und darf der dann auch nach außen sichtbar sein?

Denn wenn du finanziell bisher eher über die Runden gekommen bist und dir keine großen Sprünge leisten konntest, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass du dich mit oben genannten Dingen unwohl fühlst. Und das gilt es zu verändern.

Beginne, die Energie von Reichtum und Fülle in dein Leben einzuladen. Du kannst dich dazu beispielsweise in teuren Klamottenläden beraten lassen oder es dir in Luxus-Hotels in der Lobby gemütlich machen. Beobachte, wie es dir dabei geht, halte die Unbequemlichkeit aus und übe das Empfangen dieser Energie (und das höfliche, umsichtige Hofiert-werden, das damit verbunden ist).

Jedes Mal, wenn du über den Prunk reicher Menschen lästerst, lädst du Geld aus deinem Leben aus. Jedes Mal, wenn du missgünstig auf den Nachbarn mit dem dicken Auto schaust, der schon wieder auf die Malediven fliegt, läufst du vorm Geld davon.

Gewöhne dir an, den Reichtum anderer Menschen als Inspiration zu sehen. Als Motivation dafür, was möglich ist. Jedes Mal, wenn der nach außen sichtbare Wohlstand einer anderen Person dich triggert, stoppe die Gedankenautomatismen, die ablaufen und frage dich stattdessen: „Was würde es brauchen, damit auch ich mir das leisten kann?“ (dabei geht es nicht darum, dass du genau das Auto/Haus/Kleid etc. haben willst sondern, dass du es dir leisten kannst).

Um es auf den Punkt zu bringen: werde dir bewusst darüber, wo überall du im Widerstand gegen Geld bist. Das ist der Schlüssel zur Transformation.

Herzlichst

P.S.: In die materielle und immaterielle Fülle zu kommen, ist ein essentieller Bestandteil eines zutiefst erfüllten Lebens. Deshalb beinhaltet Spread your Wings ein komplettes Bonus-Modul, in dem ich dir helfe, eine Einladung für Geld zu sein, in dem ich dir meine Einkommensverteilung genau erkläre und dich dabei unterstütze, die Energie von Wohlstand zu werden.

2 comments

  • Monika Breitinger

    Liebe Carolin,
    vielen Dank für deine ausführliche Mail.

    Ich finde mich da wieder, denn Finanzen, Steuern… sind nicht gerade das was ich gerne tue, sondern mehr eine lästige Pflicht. Da ich selbstständig bin, muss ich mich natürlich damit beschäftigen, gibt es ja Abgabepflichten beim Finanzamt etc.

    Da ich alles was Geld angeht allein mache, auch die steuerlichen Sachen etc. und dazu eigentlich keine Lust habe, schiebe ich gerne alles bis zum Schluss auf. Was auch nicht gerade so lustig ist.

    Egal, deine Zeilen sind zwar für mich nicht neu, dennoch eine Inspiration genauer hinzusehen und mich nach meinen eigenen Widerständen zu fragen.

    Kurzum danke und bis morgen beim Bonuscall von SYW über Beziehungen.

    Liebe Grüße
    Monika

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